Das Dach über dem Kopf ist ein sprichwörtliches Synonym für Sicherheit, Geborgenheit und Zuflucht. Schutz vor Wind und Wetter. Lebensraum und Freiraum. Seit über 5.000 Jahren bedacht der Mensch seine Behausungen. Das Dach an sich übernimmt eine Vielzahl an Aufgaben: Es schützt vor äußeren Einflüssen – Sonne, Hitze, Nässe, Sturm, Gewitter, Schnee und Hagel. Es prägt maßgeblich die Optik und Architektur des gesamten Hauses und bietet besonders attraktiven Wohnraum unter dem Dach.
Vom Schutz- zum Nutzdach
Eine weitere Funktion hat zunehmend an Bedeutung gewonnen und wird aktuell zum Standard: die Nutzung des Dachs für die eigene einträgliche und klimafreundliche Energie- und Wärmegewinnung.


Immer mehr Hausbesitzer:innen erkennen die Vorzüge eines „Nutzdachs“ und profitieren vielfältig von der Strom und Wärmegewinnung auf dem eigenen Dach – aufgrund der weiterhin instabilen Strompreise, des steigenden CO2-Preises und wachsenden Bedarfs an Strom für Hauswärme und E-Mobilität. Hinzu kommt, dass der Staat für Maßnahmen zur Energetischen Sanierung und Förderung Erneuerbarer Energien besonders attraktive Konditionen für Hausbesitzer:innen schafft: Direktfördermittel, Steuervorteile, weniger Bürokratie und höhere Einspeisevergütungen für „überschüssigen“ Strom aus Deiner „Eigenproduktion“.
Rund ums Dach werden von Bund, Ländern, Städten und Gemeinden folgende Maßnahmen gefördert:
- Dämmung der Dachflächen
- Erneuerung von Fenstern, auch von Dachfenstern
- Sonnenschutz und sommerlicher Wärmeschutz
- Wohnraumgewinnung, z. B. durch Dachausbau
- Solarthermische und Photovoltaik-Anlagen
- inkl. der begleitenden Planungs-, Liefer-, Handwerker- und Inbetriebnahmeleistungen
Dämm-Möglichkeiten und -Methoden
Über das Dach können je nach Substanz und Zustand des Objektes bis zu einem Viertel an Wärme verloren gehen. Das bedeutet auch: Zwischen 15 % und 25 % der Heizenergie und -kosten lassen sich durch eine sinnvolle Dachdämmung einsparen.
Hierfür bieten sich je nach Ausgangssituation und Anforderung drei Lösungen:
1. Spitzboden, ungenutzer Dachboden

Die Dämmung des Dach- oder Spitzbodens ist einfach, schnell und wirtschaftlich.
Mit effizienten Mitteln kann hier enorm gespart werden, wenn kein weiterer Ausbau eines Dachgeschosses möglich oder gewollt ist.
2. Dachdämmung von innen

Sie empfiehlt sich nur, wenn Dachstuhl, Unterspannbahn und Dacheindeckung vollständig intakt sind.
Jetzt über passende Produkte informieren
3. Dachdämmung von außen

- Dacheindeckung/-abdichtung erneut werden müssen, weil sie veraltet und/oder beschädigt sind
- das Dach bereits ausgebaut und/oder innenseitig in unzureichendem Maße gedämmt ist
- eine Photovoltaik-Anlage gewünscht/geplant, die Dachsubstanz/-eindeckung hierfür jedoch bereits überaltert ist
Bei älteren Eindeckungen ist zu überlegen, ob der Invest in eine Aufdach-PV-Anlage langfristig noch wirtschaftlich sinnvoll ist – die Funktionserwartung des Dachs sollte mindestens noch 20 Jahre betragen. Ist dies nicht der Fall, so sollten Dämm- und PV-Lösung grundsätzlich und nachhaltig neu überdacht werden.
Investitionen, die sich lohnen

DEIN FÖRDERMITTLER errechnet Dir ganz genau, wie sich welche Dämmmaßnahme für Dich rechnen kann und welche Fördermittel Dir dafür zustehen.
