Vorteile in Hülle und Fülle

An vielen Ecken und Enden geht teure Energie verloren und häufig ist Hausbesitzer:innen nicht bewusst, dass es auch für „ältere Schätzchen“ eine einfache und effektive Methode der nachträglichen Dämmung gibt: die sogenannte Einblasdämmung. Sie wird vornehmlich bei Hohlräumen eingesetzt, in erster Linie für die Kerndämmung der Gebäudehülle wie z. B. bei zweischaligem Mauerwerk, aber auch für die Dämmfüllung der Hohlräume in Keller- und Geschossdecken, Trennwänden, im Dachstuhl oder zur Aufbringung auf die oberste Geschossdecke.
Einfach wirtschaftlich

Für die Einbringung sind Löcher bzw. Bohrungen ausreichend – eine spezielle Einblasmaschine lockert das Dämmmaterial auf und bläst es in den Hohlraum ein; je nach System wird die eingeblasene Luft auch gleichzeitig wieder abgesaugt, um eine optimale Verteilung des Dämmmaterials zu gewährleisten.
Die Einblasdämmung überzeugt durch:
Vielseitigkeit und Wirksamkeit: Die Einblasdämmung ist eine wirtschaftliche Lösung für die nachträgliche Dämmung von Gebäudebereichen, die ansonsten nicht oder nur aufwendig energetisch optimiert werden könnten. Sie verbessert effektiv die Wärme- sowie Schalldämmung und reduziert die Heizkosten. Das spezifische Verfahren füllt auch engste Spalten und Ritzen aus, was zu einer fugenlosen und wärmebrückenfreien Dämmung führt. Bei Verwendung von nicht brennbaren Einblasdämmstoffen der Baustoffklasse A1 kann darüber hinaus auch zusätzlich die Brandschutzsicherheit erhöht werden.
Für die Einblasdämmung steht eine Vielzahl an geflockten, zu Kügelchen oder Granulat verarbeiteten Dämmstoffen zur Verfügung: von kostenintensiven Hochleistungsgranulaten mit extrem niedriger Wärmeleitfähigkeit für die Kerndämmung besonders geringer Schichtdicken über Natur-Dämmstoffe wie z. B. Strohhäcksel bis hin zu erdölbasierten EPS-/Polystyrol-Granulaten.
In der Regel empfehlen wir Dir die folgenden Leistungsträger für eine kosteneffiziente und nachhaltige Dämmung:



Durch die Verwendung einer geeigneten Schüttdichte beim Einblasen des Materials wird sichergestellt, dass der Dämmstoff seine Formstabilität behält. Bei einer korrekten Installation ist ein Absacken der Dämmung innerhalb der Wand ausgeschlossen.
Nicht brennbare Steinwolle ohne Flammschutzmittel und Borsalze


Bei der Herstellung der Steinwollflocken wird nahezu vollständig auf chemische Zusätze verzichtet. Etwa 97 % der Steinwolle sind mineralische Rohstoffe wie Basalt und recycelte Materialien; als Bindemittel wird ein dem Baumharz nachempfundener Stoff zugesetzt, der max. 3 % der Dämmwolle ausmacht. Da Steinwolle von Natur aus nicht brennbar ist, sind Flammschutzmittel überflüssig. Steinwolle liefert höchste Dämmwerte im Wärme-, Schall- und Brandschutz. Sie bietet höchsten Brandschutz (Euroklasse A1, Schmelzpunkt > 1.000 °C), glimmt nicht und ist nicht entzündbar. Sie ist schallabsorbierend, wasserabweisend, diffusionsoffen und sie verrottet oder zersetzt sich nicht. Auch für die Einblasdämmung verfügt sie über optimale Eigenschaften: Bei fachgerechter Verwendung ist sie setzungssicher, formstabil und -beständig, auch bei thermischer Beanspruchung.

